The Apple of My Eye (2016)

Regie: Axelle Ropert
Original-Titel: La Prunelle de Mes Yeux
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Komödie, Rom-Com
IMDB-Link: La Prunelle de Mes Yeux


Wenn man eine 1,5stündige Komödie ansieht und kein einziges Mal schmunzelt, ist das eher kein ermutigendes Zeichen. „La Prunelle de Mes Yeux“ aus Frankreich ist ein völlig verunglücktes Rom-Com-Vehikel, das so wirklich jede Figur, die darin vorkommt, dumm aussehen lässt. Erzählt wird die Geschichte, wie sich die blinde Elise und der erfolglose und talentbefreite Musiker Théo im Aufzug kennenlernen, wie sie sich fürchterlich unsympathisch finden und gegenseitig auf die Nerven gehen und sich Théo schließlich, ein schlechter Scherz, ebenfalls als blind ausgibt, wodurch sie dann doch zueinander finden. Darüber hinaus gibt es eine kokainsüchtige Schwester der blinden Elise, eine Ärztin, die wie eine High-Society-Schnepfe aussieht, die sich in den falschen Film verirrt hat, einen Beamten, der so schlecht gespielt ist, dass man Mitleid mit dem armen Menschen hat, der ihn darstellt, denn ein professioneller Schauspieler kann das nicht sein, einen Label-Boss, der zu oft „Der Pate“ geschaut hat, und den Bruder von Théo, der lauter Blödsinn redet, aber irgendwie noch der sympathischste der ganzen Nebenfigurenriege ist. Die wahren Probleme werden einfach bagatellisiert. So ist die Drogensucht der Schwester eine nie bestätigte Behauptung, die als billiger Running Gag herhalten muss, und die Sicht des Films auf blinde Menschen und ihren Umgang mit dem Alltag ist mehr als fragwürdig. Die Synopsis des Films: Schöne Menschen fahren im Aufzug und reden Mist. Ärgerlich.


2,5
von 10 Kürbissen

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