Mein Filmjahr 2016 in Zahlen

„Ich bin fertig. Herr Ober, Zahlen bitte.“

Moviepilot sei Dank weiß ich Bescheid, was ich wann in diesem Filmjahr gesehen habe. Am Ende des Jahres lässt sich also relativ einfach eine Abrechnung machen, und die Endsumme zeigt dann fröhlich den Wahnsinn auf, den man 12 Monate lang erfolgreich verdrängt hat.

Insgesamt sind im Jahr 2016 nicht weniger als 169 Langfilme von mir als neu bewertet hinzugefügt worden. Dazu kommen ca. 30-40 Kurzfilme. (Deren Bestimmung ist etwas schwieriger, da nicht alle Kurzfilme in der Datenbank von Moviepilot angelegt sind.)

Von diese 169 Langfilmen habe ich 76 neu auf der großen Leinwand gesehen und war dafür insgesamt 80 Mal im Kino. („In the Crosswind“ habe ich letztes Jahr schon im Rahmen des Scope100-Projekts gesehen und dieses Jahr erneut im Kino, ist daher nicht unter diesen 169 neu bewerteten Filmen, „Der Nachtmahr“ ist ebenfalls ein Film von 2015, den ich 2016 erneut im Kino angeschaut habe, und für zwei Filme, nämlich für „The Hateful 8“ und „Pets“ war ich 2016 je zweimal im Kino.) Aus dem Pool der 76 neuen Kinofilme (darin inkludiert: jene, die im Rahmen der Viennale gezeigt wurden, aber erst 2017 bei uns regulär im Kino anlaufen) werde ich demnächst dann meine Top-Kinofilme des Jahres küren.

Für mich das zweitwichtigste Medium war die gute, alte DVD. Immerhin 51 neu bewertete Filme habe ich mir zuhause im Patschenkino auf diese Weise gegeben. Dazu kamen natürlich noch jene Filme, die ich schon kannte, aber erneut angesehen habe (ist allerdings eine verschwindende Minderheit – würde mal schätzen, dass ich nicht mehr als 20 solcher „Wiederholungstäter“ in den Reihen habe).

Weit zurück ist bei mir das Fernsehen. Lediglich 15 Filme habe ich 2016 neu im Fernsehen gesehen. Und die wurden von mir im Vergleich zu Kino oder DVDs auch deutlich schlechter bewertet. Über eine 7,0 von 10 kam kein Fernsehfilm bei mir hinaus. Interessant ist, dass ich, wenn ich mal abends den Fernseher einschalte, eine Neigung zu Animationsfilmen habe. Von den 15 waren immerhin 4 animiert – was deutlich über dem sonstigen Schnitt liegt.

Auch das Internet spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Lediglich die Kurzfilme habe ich zum allergrößten Teil auf Youtube & Co. gesehen. Langfilme waren es insgesamt 10, davon 6 durch das Scope100-Projekt, zwei, die ich dank des Scope100-Zugangs noch legal auf FestivalScope streamen konnte, einer, der regulär in einer Mediathek verfügbar war, und lediglich ein einziger Film wurde von mir auf nicht ganz so legale Weise gestreamt als Oscar-Vorbereitung („Room“ von Lenny Abrahamson). Ganz okay, die Karma-Punkte, würde ich mal behaupten.

Über alles habe ich den neu bewerteten Filmen eine Durchschnittsbewertung von 6,5 gegeben (Höchstwertung: 9,0, schlechteste Wertung: 1,5). Für die neu angelaufenen Kinofilme liegt der Durchschnitt sogar bei 6,6 (zwischen 9,0 und 3,0). Drei Thesen dazu. These 1: Ich suche mir die Filme, die ich mir ansehen möchte, recht gut vorab aus. These 2: Was Hollywood heutzutage produziert, ist einfach klasse. These 3: Ich bin ein kritikloser Allesfresser, dem man lediglich bewegte Bilder vorsetzen muss, und er ist happy. (Persönlich tendiere ich zu These 3.)

Welche bewegten Bilder die schönsten und besten meines Kinojahres 2016 waren, findet ihr demnächst in einem weiteren Jahresrückblick-Beitrag.

 

 

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