Julie & Julia (2009)

Regie: Nora Ephron
Original-Titel: Julie & Julia
Erscheinungsjahr: 2009
Genre: Biopic, Drama, Komödie
IMDB-Link: Julie & Julia


Gleich vorweg: Es gibt zwei gute Gründe, „Julie & Julia“ anzusehen. Der eine Grund ist Meryl Streep. Und der andere Amy Adams. Wenn die mitspielen, kann man eigentlich nichts falsch machen, zwei herausragende Größen ihrer Zunft (und auf Amy Adams habe ich zudem einen kleinen Crush, also, Amy, falls du meinen Blog lesen solltest: Darf ich dich zum Essen einladen?) Und schon wären wir beim Film selbst, denn in diesem geht es um kulinarische Kostbarkeiten, deren Zubereitungen und wie sie ein Leben (oder zwei) ändern können. Denn Julia Child (Meryl Streep) ist eine gelangweilte Amerikanerin in Paris, die als Zeitvertreib das Kochen für sich entdeckt, und gegen alle Widerstände und nur getragen vom Glauben an sich selbst und der Unterstützung ihres liebevollen Ehemanns (wunderbar warmherzig: Stanley Tucci) zu einer erfolgreichen Kochbuch-Autorin wird. Und Julie Powell (Amy Adams) ist eine etwas frustrierte Callcenter-Mitarbeiterin, die an ihrem Vorhaben, einen Roman zu schreiben, gescheitert ist, irgendwann aber die Idee hat, alle Rezepte aus Julia Childs Kochbuch innerhalb eines Jahres nachzukochen und darüber zu bloggen. So finden beide Frauen zu sich selbst. „Julie & Julia“ ist ein wirklich netter, leichtfüßiger Film, der den komödiantischen Anteil nicht übertreibt und das Drama nur subtil mitschwingen lässt. Eine ausgewogene Sache also, nicht unbedingt spektakulär, aber kurzweilig anzusehen. Ein Film, den man an einem verregneten Sonntagnachmittag auf der Couch gerne mal einlegen kann. Allerdings sollte das Telefon für die Bestellung beim Lieferservice griffbereit liegen, denn der Film macht tatsächlich Hunger. Und wenn es dann beim Abspann nicht gleich klingelt und keine dampfende Köstlichkeit in die Wohnung gebracht wird, schlägt sich das durchaus negativ aufs Gemüt. Man lädt den Ärger dann vielleicht sogar noch beim Film ab mit einer schlechten Bewertung – und das hat er sicher nicht verdient.

(Dieser Film ist als Reiseetappe # 67 Teil meiner Filmreisechallenge 2018. Mehr darüber hier.)


6,0
von 10 Kürbissen

2 Kommentare

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