Terminator: Dark Fate (2019)

Regie: Tim Miller
Original-Titel: Terminator: Dark Fate
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Action, Science Fiction
IMDB-Link: Terminator: Dark Fate


„Terminator 2“ von James Cameron gehört zu den besten Actionfilmen aller Zeiten, ist vielleicht der beste Actionfilm aller Zeiten. Alles, was danach kam, musste zwangsläufig enttäuschen, und so verlor sich mit der Zeit auch mein Interesse an den weiteren Aufgüssen. Interessant, dass das die Macher von „Terminator: Dark Fate“ wohl ähnlich sahen, denn kurzerhand wird alles nach „Terminator 2“ ausradiert, und der neue Film „Terminator: Dark Fate“ setzt auf der Story des zweiten Films auf. Auftritt der alten Garde: Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton, die Mackenzie Davis und Natalia Reyes in den Hauptrollen supporten dürfen. Zwei Dinge fallen dabei auf: Eine Parallelität zu „Terminator 2“ in der Handlung, die dann zwar aufgelöst werden möchte, was aber nicht befriedigend gelingt, und ein Bekenntnis zur Frauenpower. Hier teilen die Damen ein paar g’sunde Watschen aus. Arnies Zutun beschränkt sich im Grunde darauf, seinen massiven Körper zur rechten Zeit zwischen Bösewichter und die Guten zu quetschen, damit Zweitere eine kleine Verschnaufpause haben, um die Wunden zu lecken und ihr Waffenarsenal aufzumotzen. Am Ende geht doch nichts über gelebtes Teamwork. Allerdings hat der neue Terminator-Film ein massives Problem: Die Story. Zum Einen bedient sie sich über eine lange Zeit längst bekannter Themen, um sich am Ende an einem Twist zu versuchen, den der geübte Kinogeher schon beim Vorspann hat kommen sehen, zum Anderen ist sie echt dumm und voller Logiklöcher – ganz anders als die ersten beiden Filme, die natürlich auch ihre Probleme mit der Logik von Zeitreisen hatten, aber die ganze Chose irgendwie noch inhärent stimmig zusammengehalten haben. Bei „Terminator: Dark Fate“ dachten sich die Drehbuchautoren hingegen offenbar schon gleich zu Beginn: ‚Fuck it, Hauptsache, es rummst!‘. Und das tut es. Sogar ein bisschen zu viel. Erholung vom Actiongewitter bietet der Film nicht viel. Immerhin wird er dadurch trotz seiner Laufzeit von deutlich über zwei Stunden nie langweilig. Das muss man ihm zugute halten. Ansonsten: Ein Film, den man nicht unbedingt gesehen haben muss.


5,0
von 10 Kürbissen

 

3 Kommentare

      1. Jap, eindeutig…einfach nur eine halbgachen Aufguss des zweiten Films produzieren und dabei die essentiellen Schlüsselmomente dann weglassen reicht halt einfach nicht. Da hatte ich mir auch deutlich mehr erwartet.

        Gefällt 1 Person

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