Die Tribute von Panem – Catching Fire (2013)

Regie: Francis Lawrence
Original-Titel: The Hunger Games: Catching Fire
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Science Fiction, Abenteuerfilm
IMDB-Link: The Hunger Games: Catching Fire


Im Grunde ist „Catching Fire“, der zweite Teil der Tribute von Panem-Reihe, ein Remake des ersten Teils. Wieder muss Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) in den Ring steigen und um ihr Überleben kämpfen, nur diesmal gegen hart gesottene Hunger Games-Überlebende aus dem Vorjahr. Währenddessen brodelt es in den ärmeren der zwölf Distrikte, und eine Revolution gegen das übermächtige Kapitol und dessen Präsidenten Snow (Donald Sutherland) scheint in der Luft zu liegen. Natürlich hat das Kapitol höchstes Interesse daran, Katniss über den Jordan gehen zu lassen, denn durch ihren Erfolg in den Hunger Games der Vorjahre ist sie zu einem Symbol des Widerstands geworden. Man kann nicht behaupten, dass der zweite Teil plötzlich sein eigenes Ding macht und die Geschichte nun unvorhergesehene Wendungen erfährt. Im Gegenteil. Man ruht sich ein bisschen auf dem Erfolgsmodell des ersten Teils aus, macht nur die Gegner älter und gefährlicher und lässt es im Hintergrund dramatisch köcheln, um anzudeuten, dass die Hunger Games nicht auf einer persönlichen Ebene lebensverändernd wirken, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Eine gut abgeschmeckte Zutat in dieser Melange aus Revolutions-Vorgekoche und Gladiatoren-Survival-Thriller bringt der selige Philip Seymour Hoffman ein, der als neuer Spieleleiter eine sehr undurchsichtige, windige Figur abgibt. Unterm Strich ist „Catching Fire“ so etwas wie ein unterhaltsames Zwischenspiel, währenddessen man sich noch mal gemütlich seine Popcorn machen kann, bevor zum großen Finale geblasen wird. Hat man es nicht gesehen, hat man nicht viel verpasst, aber dank der spannenden Inszenierung und der soliden Action lohnt sich der Film.


6,5
von 10 Kürbissen

(Bildzitat: Photo by Murray Close – © 2013 – Lionsgate. Quelle http://www.imdb.com)

5 Kommentare

  1. Interessant…mir hat von der Reihe der zweite Teil tatsächlich am besten gefallen. Ich fand den ersten einfach furchtbar geschnitten und wollte auch mit der Protagonistin nicht wirklich warm werden. Den zweiten empfand ich dann als deutlich besser inszeniert, weshalb er mir wohl auch besser gefallen hat, und Teil 3 und 4 fand ich dann teilweise zu mühsam…vielleicht konnte ich die Figuren aber auch einfach nicht so greifen weil ich die Bücher nie gelesen habe.

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