Unterwasserbesuch der Maine (1898)

Regie: Georges Méliès
Original-Titel: Visit sous-marine du „Maine“
Erscheinungsjahr: 1898
Genre: Kurzfilm
IMDB-Link: Visit sous-marine du „Maine“


Wieder einmal Georges Méliès. Ihr wisst ja mittlerweile, ich mag diesen französischen Pionier der Filmkunst sehr gerne. Er fand für viele filmische Probleme, die allesamt neu waren in einer Zeit, als das Medium erst gerade erfunden worden war, kreative Lösungen. Im Fall des etwa einminütigen Films „Unterwasserbesuch der Maine“, in dem drei Taucher zu einem Schiffswrack abtauchen und von dort einen Leichnam bergen, galt es die Frage zu beantworten, wie man eine Unterwasserwelt darstellen kann. Von wasserdichten Kameras war man ja logischerweise noch ein paar Jahrzehnte entfernt. Méliès löste das Problem, in dem er einfach ein Aquarium zwischen Set und Kamera aufstellte. Der Film ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr Méliès die Anfangszeit des Kinos geprägt hat, indem er auch vor „unfilmbaren“ Ideen nicht zurückschreckte, sondern diese Ideen mit etwas Hirnschmalz doch auf die Leinwand bringen konnte. Der Film selbst ist nur mäßig spannend, um es höflich zu formulieren. Aber die Kreativität bleibt.


5,0 Kürbisse

(Bildzitat: Quelle http://www.imdb.com)

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