Liebesfilm

Casablanca (1942)

Regie: Michael Curtiz
Original-Titel: Casablanca
Erscheinungsjahr: 1942
Genre: Drama, Liebesfilm, Thriller
IMDB-Link: Casablanca


„Here’s looking at you, kid!“ Eines der berühmtesten Filmzitate aller Zeiten. Bogey sieht der Bergman tief in die Augen, sie schmilzt sichtlich dahin, dann kommt staubtrocken dieser Spruch und Millionen Herzen entschweben auf rosaroten Wölkchen. Dabei war Humphrey Bogart gar nicht mal so ein fescher Kampel. Er war eher der Typ Buchhalter/Alltagstrinker. Aber hey, wenn man solche Sprüche aufsagen kann, ohne mit den Mundwinkeln zu zucken, hat das unbestritten Qualität. Und so verwundert es dann doch wieder nicht, dass Humphrey Bogart einer der größten Filmstars seiner Zeit war und dass „Casablanca“ von Michael Curtiz als einer der relevantesten Filmklassiker aller Zeiten gilt. Und ganz ehrlich: Der Film ist perfekt. Der Plot ist im  Grunde recht simpel, aber überzeugend konstruiert. Als McGuffin dienen zwei Ausreisepapiere, die der windige Ugarte (Peter Lorre) vor seiner Verhaftung in der Bar des neutralen (bis opportunistischen) Rick (Humphrey Bogart) versteckt. Mit diesen Papieren kommt man aus Casablanca heraus, um über Lissabon vor den Wirren des Weltkrieges in die Staaten zu flüchten. Der aus dem KZ geflohene Widerstandskämpfer Victor László (Paul Henreid) und dessen Gattin Ilsa (Ingrid Bergman), die eine Vergangenheit mit Rick in Paris teilt, haben naturgemäß Interesse daran, an die Papiere zu kommen, um vor den Deutschen (verkörpert durch den von Conrad Veidt gespielten Major Strasser) und dessen französischem Erfüllungsgehilfen Capitaine Renault (Claude Rains) zu flüchten. Kein einfaches Unterfangen, denn im Schmelztiegel von Casablanca und vor allem in Ricks Bar verschieben sich Allianzen und Machtverhältnisse nahezu stündlich. Und Rick muss sich entscheiden, auf welche Seite er sich schlägt.

„Casablanca“ ist zeitlos. Der Film ist dermaßen gut geschrieben, dass gleich sechs Zitate den Einzug in die Liste der 100 berühmtesten Filmzitate aller Zeiten geschafft haben. Dazu kommen geniale Kameraeinstellungen, die kammerspielartige Ausstattung (der Großteil der Handlung spielt in Ricks Bar), der großartige Claude Rains als zynischer Capitaine Renault, die Chemie zwischen Bogart und Bergman, die bis in die kleinsten Nebenrollen großartig besetzten Schauspieler, die witzigen Dialoge (beispielhaft das ältere deutsche Paar, das in die USA ausreisen möchte und daher nur noch Englisch spricht: „Liebchen … äh … Darling, what watch?“ – „Ten watch!“ – „Ah, such watch!“), das alles ist zum Niederknien. Ein Film für die Ewigkeit. Wer ihn noch nicht kennt: Unbedingt nachholen. Weil: „I think this is the beginning of a beautiful friendship.“


9,5
von 10 Kürbissen

(Bildzitat: Photo by Michael Ochs Archives, Quelle: imdb.com)

 

Porträt einer jungen Frau in Flammen (2019)

Regie: Céline Sciamma
Original-Titel: Portrait de la jeune fille en feu
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Drama, Liebesfilm
IMDB-Link: Portrait de la jeune fille en feu


An Adèle Haenel kommt man derzeit nicht vorbei. Und das mit gutem Grund. Denn die Französin ist eine der talentiertesten und interessantesten Schauspielerinnen Europas. In Céline Sciammas (und der Preis für den besten Filmtitel 2019 geht *trommelwirbel* an …) „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ spielt sie die junge Gräfin Héloïse, die Ende des 18. Jahrhunderts von ihrer Mutter (Valeria Golino) nach dem Freitod ihrer Schwester aus dem Kloster zurückgeordert wird, um sich mit einem reichen Mailänder zu vermählen. Bevor der die junge Frau aber ehelicht, möchte er aber ein Bild von ihr sehen (es wäre ja nicht so blöd, zu wissen, wen man heiratet). Zu diesem Zweck schleust die listige Gräfinmutter die Malerin Marianne (Noémi Merlant) in das Landhaus ein – als Gesellschafterin für ihre Tochter. Nur dass Marianne heimlich Héloïses Porträt anfertigen soll. Langsam kommen sich die beiden jungen Frauen, die beide von den Konventionen ihrer Zeit unterdrückt werden, näher. Und aus neugieriger Zuneigung wird langsam mehr. Céline Sciammas Film ist ein Fest für die Sinne. Einer der schönsten Filme des Jahres – jede Kameraeinstellung ist ein Meisterwerk für sich, die Farben, das Spiel mit Licht und Schatten, das weiche Licht, die sorgsam ausgewählte Ausstattung, die sowohl Schönheit als auch Härte der Zeit, in der der Film spielt, zum Ausdruck bringt, alle Rädchen greifen auf wundersame Weise ineinander. Das alles hätte aber nichts gebracht, wenn die beiden Hauptdarstellerinnen nicht miteinander funktioniert hätten. Aber da sind wir wieder beim einleitenden Satz meiner Rezension. Auf Adèle Haenel ist eben Verlass. Und Noémi Merlant muss man sich wohl auch merken. Denn deren Schauspielkunst steht jener von Haenel in keinem Moment nach. Es ist wunderbar, den (mit Ausnahme von zwei Minirollen) ausschließlich weiblichem Cast (zu den beiden Hauptdarstellerinnen und Valeria Golino kommt noch Luàna Bajrami als Hausmädchen Sophie) dabei zuzusehen, wie die Figuren langsam Vertrauen zueinander aufbauen und dann das Begehren kommt. Unbedingt empfehlenswert!


8,0
von 10 Kürbissen

(Foto: Filmladen Filmverleih)

A Rainy Day in New York (2019)

Regie: Woody Allen
Original-Titel: A Rainy Day in New York
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Komödie, Liebesfilm
IMDB-Link: A Rainy Day in New York


Zwei Dinge sind mittlerweile einfach fix. Erstens: Woody Allen bringt jedes Jahr einen neuen Film heraus. Zweitens: Mit jedem Film wird wieder aufgerollt, ob man sich Woody Allen-Filme überhaupt noch ansehen darf, da es ja da diese alten Vorwürfe gibt, die nie ganz ausgeräumt wurden etc. Es fällt manchmal schwer, die Grenze zu ziehen zwischen dem eigenen Anspruch, ein moralisch integerer Mensch zu sein, und der Gefahr, an der Klippe der Vorverurteilungen von Sachverhalten, zu denen man eigentlich keine Information hat außer jenen, die die Presse aufköchelt, abzurutschen. Fakt ist jedoch, dass Woody Allen gute Filme dreht. Die können mal besser sein, mal etwas mäßiger, aber wirklich Schlechtes ist da eigentlich nie dabei. „A Rainy Day in New York“ gehört aus meiner Sicht zu jenen gelungenen Filmen, die vielleicht keine großen Spuren hinterlassen werden, die man sich aber dennoch gerne ansieht. Denn mit eindrucksvoller Leichtfüßigkeit lässt Woody Allen seine Figuren durch ein verregnetes Wochenende in New York schlendern. Dabei machen sie neue Bekanntschaften und stellen sich alten Problemen. Auch wenn der Fokus auf Timothée Chalamets Gastby liegt, ein Bourgeois, der aus alten Zeiten gefallen zu sein scheint, so ist es doch dessen Freundin Ashleigh (Elle Fanning), eine naive Studentin und Möchtegern-Reporterin, die den Film interessant macht. Um sie kreisen Liev Schreiber als Regisseur in einer Schaffenskrise, Jude Law als nervöser und gehörnter Drehbuch-Autor und Diego Luna als Zorro für Arme. Elle Fanning dabei zuzusehen, wie sie tapsig und herzig von einer überfordernden Situation in die nächste stolpert, macht den Film allein schon sehenswert. Aber auch Chalamet macht seine Sache gut – er passt mit seiner verpeilten gutbürgerlichen und kultivierten Art einfach in einen Woody Allen-Film, anders als anno dazumals Jesse Eisenberg. Und so sieht man den melancholischen Figuren, die alle Woody Allen selbst reflektieren, gerne zu, wie sie im Regen Facetten ihrer Persönlichkeit herausfinden, die ihnen vielleicht noch nicht so ganz bewusst waren. Mehr ist „A Rainy Day in New York“ nicht. Weniger aber auch nicht.

Eine Sache noch: Auch wenn ich ihn hier poste, weil ich immer die Trailer poste, sei doch vor diesem Trailer gewarnt. Er erzählt nicht weniger als den ganzen Film. Lieber also selbst das Kino eures Vertrauens aufsuchen und die Geschichte mit eigenen Augen entdecken.


6,5
von 10 Kürbissen

Elegy oder die Kunst zu lieben (2008)

Regie: Isabel Coixet
Original-Titel: Elegy
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Drama, Liebesfilm
IMDB-Link: Elegy


Alte Collegeprofessoren, die Affären mit jungen Studentinnen haben – willkommen in der Welt von Philip Roth. Kaum ein anderer Schriftsteller hat dieses Topos so kultiviert wie der ewige Beinahe-Nobelpreisträger. Spannend ist, dass sich mit Isabel Coixet eine Regisseurin um die Umsetzung einer seiner Romane bemüht hat. Und ihr ist mit „Elegy“ ein sehr feinfühliger, melancholischer Film gelungen, der Ben Kingsley – und in einer Nebenrolle Dennis Hopper – über das Altern, die Liebe und den Tod sinnieren lässt, uralte Themen, die schon vielfach filmisch umgesetzt wurden, aber dennoch immer wieder faszinieren, da sie an unseren ursprünglichsten Ängsten und Bedürfnissen rütteln. Und wenn man dann noch Penélope Cruz und ihre perfekt geformten Brüste zu Gesicht bekommt, kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Vielleicht ist „Elegy“, diese Studie über den alternden Mann, der erst zu lieben lernen muss, ein wenig zu lang geraten. Vielleicht setzt der Film ein klein bisschen zu viel auf die Melodramatik sanft gespielter Klaviertöne als Hintergrundbegleitung. Vielleicht sind die Dialoge etwas zu geschliffen, um wahr zu sein. Allerdings wirkt „Elegy“ in seinen besten Momenten wie ein Traum, oder vielmehr wie der Zustand zwischen Schlaf und dem Aufwachen. Kennt ihr das, wenn ihr in jenen Momenten, die vielleicht nicht länger als ein paar Millisekunden lang andauern, plötzlich die ganze Welt begreift? Doch bevor ihr diese Erkenntnisse festhalten könnt, verblassen sie auch schon wieder und werden von der Realität des Erwachens beiseite gedrückt. So in etwa wirkt „Elegy“. Als Film hat das Werk seine unübersehbaren Schwächen, aber dennoch blieb ich gerne zwei Stunden lang in dieser leisen, melancholischen Welt voller Liebe und Tod.


6,5
von 10 Kürbissen

Lichter der Großstadt (1931)

Regie: Charlie Chaplin
Original-Titel: City Lights
Erscheinungsjahr: 1931
Genre: Drama, Komödie, Liebesfilm
IMDB-Link: City Lights


Der Tonfilm war schon längst etabliert, aber Charlie Chaplin war der Überzeugung, dass die Zuseher immer noch Stummfilme sehen wollten. Er sollte recht behalten – denn „Lichter der Großstadt“ wurde einer seiner größten Erfolge. Die rührige Liebesgeschichte zwischen dem Tramp und einer blinden Blumenverkäuferin (Virginia Cherrill) ist simpel aufgebaut und eigentlich nur der Rahmen dafür, dass Chaplin seine großartige Slapstick-Akrobatik zeigen kann. Dennoch gibt der Film auch ein Statement zur damals prekäre Wirtschaftslage zwei Jahre nach dem großen Börsencrash ab. Die Kluft zwischen Reich und Arm geht weiter auseinander. Dass dem Tramp ein zufällig kennengelernter Millionär nur gewogen ist, wenn dieser sturzbesoffen durch die Gegend wankt, kann man auch als bissigen Kommentar verstehen. Arm ist amüsant, aber wenn es wirklich darauf ankommt, etwas zu tun, sieht man lieber weg. Aber natürlich soll der Film zunächst einmal eines: Unterhalten. Und das gelingt Chaplin wieder einmal ausgezeichnet. Der Boxkampf gegen einen Preiskämpfer ist legendär. Allein für diese Szene lohnt sich schon der ganze Film. Aber auch die Szenen der Festlichkeiten und Bankette unterhalten heute noch auf höchstem Niveau. Dabei trägt Chaplin den Film nicht allein, sondern kann sich auf die gut gespielte Situationskomik seines Kollegen Harry Myers verlassen, der den Millionär mit Stimmungsschwankungen und einem Alkoholproblem zum Niederknien spielt. Insgesamt halte ich „Lichter der Großstadt“ nicht für Chaplins besten Film, da er dann doch etwas zu leichtgewichtig wirkt im Vergleich zu „Moderne Zeiten“, „Der große Diktator“ oder „Goldrausch“, die ihre Themen stringenter und dringlicher umsetzen, aber gesehen darf man den Film mit einem Charlie Chaplin in Slapstick-Hochform jedenfalls einmal haben.


7,5
von 10 Kürbissen

Amor Maldito (1984)

Regie: Adélia Sampaio
Original-Titel: Amor Maldito
Erscheinungsjahr: 1984
Genre: Drama, Liebesfilm, Krimi, Erotik
IMDB-Link: Amor Maldito


Adélia Sampaio ist eine Filmpionierin. Bis heute ist sie die einzige schwarze Frau, die in Brasilien jemals einen Film gedreht hat. Um die Mittel dafür zu bekommen, musste sie in die Trickkiste greifen und den Geldgebern vorgaukeln, sie würde einen Porno drehen. Und so weist der Film „Amor Maldito“, eine Liebesgeschichte über die Liebe zweier Frauen, das zu einem Gerichtsdrama wird, in der Ästhetik phasenweise eine weichgezeichnete Ästhetik von 80er-Jahre-Pornos auf. Auch Brüste dürfen nicht fehlen. Diese Ästhetik in Kombination mit dem grandios überdramatischem Schauspiel (das zu Pornos gehört wie der Leopard zu Locarno) führt immer wieder zu vergnügtem Schmunzeln. Eines ist klar: Sampaio wusste, was sie tat. Wenn man dieses Täuschungsmanöver aber durchschaut, entfaltet sich eine recht tragische Geschichte von Moral und Doppelmoral. Denn schlimm genug, dass Fernanda (Monique Lafond) den Verlust ihrer Geliebten Suely (Wilma Dias), die aus einem Fenster in Fernandas Haus gestürzt ist, ertragen muss, doch findet sie sich schon bald im Gerichtssaal als Angeklagte wieder. Ermordet soll sie Suely haben, zumindest durch ihre perverse und obszöne Lebensweise in den Freitod gezwungen haben, so der Gift und Galle spuckende Staatsanwalt. Die Verführung eines unschuldigen Mädchens durch eine Ausgeburt der Hölle ohne Moral und Anstand – so der Grundtenor. Die Verteidigung bemüht sich nach Kräften, diesem Zeigefinger der Scheinmoral etwas entgegenzusetzen – nämlich das Selbstverständnis der Liebe. Allerdings ist unklar, in welche Richtung das Pendel ausschwingen wird, denn zu fest scheinen kirchliche Moralvorstellungen in diesem brasilianischen Gerichtssaal der 80er Jahre zu sitzen. „Amor Maldito“ ist aus den eingangs erwähnten Gründen beileibe kein guter Film. Er ist sogar ziemlich schlecht – wobei man das den Umständen seiner Entstehung zuschreiben muss. Aber dennoch unterhält er recht gut und lässt den Zuseher einen spannenden Blick auf gesellschaftliche Moralvorstellungen seiner Zeit werfen. Und, wenn man ehrlich ist, hat sich bis heute eigentlich nicht genug daran geändert.


5,0
von 10 Kürbissen

Twelve Thousand (2019)

Regie: Nadège Trebal
Original-Titel: Douze mille
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Drama, Liebesfilm
IMDB-Link: Douze mille


Zugegeben, so einiges an „Douze mille“ von Nadège Trebal kann einem ziemlich auf die Nerven gehen. Zwei Wörter beschreiben den Film aber meiner Meinung nach sehr gut: Originell und lebendig. Das Thema klingt zunächst nach sozialpolitischem Drama. Ein arbeitsloser, sich mit Gaunereien über Wasser haltender Mann zieht los, um so schnell wie möglich 12.000 Euro zu verdienen, um damit gleich viel Geld zu haben wie seine Freundin. Dann nämlich sind sie sich ebenbürtig, und sie können endlich ihr gemeinsames Leben aufnehmen. Ich sehe schon, wie die Dardenne-Brüder bei dieser Synopsis zu sabbern beginnen. Tatsächlich schlägt aber Nadège Trebal, die auch eine der Hauptrollen, nämlich jene von Maroussia, der Frau, übernommen hat, einen gänzlich anderen Weg ein. Passend zu den linkischen Ambitionen des Pleitegeiers Franck (Arieh Worthalter) kommt auch der Film linkisch und mit doppelten Böden daher. Plötzlich wird die Frage der Treue verknüpft mit ökonomischen Überlegungen, der Dieb ruft bei der Firma, die er bestohlen hat, an und fragt nach einem Job, die resche, nihilistische Blondine mit dem rauchenden Sexappeal entpuppt sich als gewitzte Räuberin – Menschen und ihre Taten sind in diesem Film kaum zu durchschauen. Und genau das macht seinen Reiz aus. Selbst die absurdesten Szenen wirken so, als würden sie tatsächlich so aus den Figuren herauskommen, die mit einem Male ein Eigenleben entwickeln. (Was auch der grandiosen Leistung der Darsteller zu verdanken ist.) Dazu passt, dass gleich zu Beginn eine der ehrlichsten Sexszenen der jüngeren Filmgeschichte zu sehen ist – einfach pures Verlangen, das aber auch irgendwie besprochen und koordiniert werden muss. Ehrlich ist auch, dass die Beziehung zwischen Franck und Maroussia auf Sex basiert. Die Liebe ist ja trotzdem da. Insofern bietet der Film ein echtes Abenteuer mit vielen denkwürdigen Szenen, wenn man sich darauf einlässt. Dass nicht jede Idee aufgeht und Vieles auch unverständlich bleibt und nach menschlicher Logik nicht nachvollziehbar ist, ist dabei ein Risiko, dass Nadège Trebal in Kauf genommen hat und mit dem ich selbst auch gut leben kann.


6,5
von 10 Kürbissen